Die US-Regierung will die die höchst umstrittene Einreisegebühr in Höhe von 10 US$ für Urlauber in Kürze einführen. Die US-Heimatschutzministerin Janet Napolitano ist davon überzeugt, dass Präsident Barack Obama das vom Kongress bereits bewilligten Gesetzentwurf bald unterzeichnen wird.
Die Gebühr sei nach Ihrer Auffassung nötig, da die USA keine keine eigene Behörde für die Tourismusförderung hat. Die Regelung soll für diejenigen Länder gelten, mit denen eine Visa-Waiver-Vereinbarung geschlossen wurde. Dies trifft auf Deutschland und Österreich zu (bei Aufenthalten von weniger als 90 Tagen kann man ohne Visum und Kosten in die USA einreisen).
Da die Reisen in die USA über das ESTA-Verfahren (“Electronic System for Travel Authorization”) angemeldet werden müssen soll auch die Gebühr hierüber abgerechnet werden. Wie dies im einzelnen funktionieren soll ist ebensowenig bekannt wie der Start dieses Programmes. Mit der Eintrittsgebühr für die USA will der Kongress im übrigen ein Werbeprogramm zur Ankurbelung des USA-Tourismus finanzieren.
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