Der Acadia-Nationalpark in Maine USA unweit von Kanada
Von:
bernd, am
25.03.2010
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Der 192 km² große Nationalpark liegt an der Küste von Maine, einem der Neuenglandstaaten im Osten der USA. Der Park verteilt sich u. a. auf die Inseln Mount Desert Island, Isle au Haut , Schoodic Peninsula und vielen kleinen, der Küste vorgelagerten Inseln. Die Landschaft besteht aus Bergen und Seen, die Küste ist felsig und zerklüftet. Dieser einzige Nationalpark Neu-Englands gehört zu den meistbesuchtesten der USA.
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Den Acadia-Nationalpark gibt es seit 1919 (damals noch Lafayette National Park). Erst 1929 wurde er unter seinen heutigen Namen umbenannt.
Die Landschaft wurde von der Eiszeit geformt, die U-förmige Täler mit den langgezogenen Seen und die geschliffenen Gebirgsrücken zeugen noch heute davon. Die rauhe felsige und gezackte Küste mit den hohen Klippen, die Pinienwälder, die eingestreuten Seen und die runden Bergkuppen gehören zum Erscheinungsbild dieses Nationalparks. Die Sommer sind angenehm warm mit kühlen Nächten. Der Winter ist schneereich und kalt.
Die jährlich etwa 4 Million Besucher verteilen sich größtenteils in der Hauptreisezeit zwischen Juli und der August.
Die Tierwelt
Die Tierwelt ist mit ca. 50 Säugetierarten vertreten, darunter sind besonders häufig Weißwedelhirsch, Rotfuchs, Stinktier, Waschbär, Biber, Bisamratte, Murmeltiere und an den Felsküsten Robben, Schweinswale und Tümmler. Daneben trifft man hier auch Schildkröten und Schlangen an. Die Vogelwelt ist hier besonders vielfältig: Seeschwalben, Regenpfeifer und viele andere Wasser- und Strandvögel, auch Eulen und Greifvögel sind hier unter den mehr als 300 Vogelarten zu finden.
Die Pflanzenwelt
Der Nationalpark wird von Mischwäldern dominiert: die Artenvielfalt der Bäume, egal ob Nadel- oder Laubgehölze sind groß, man trifft hier u. a. Schimmelfichten, Amerikanische Rotfichten, Balsamtannen bei den Nadelholzgewächsen und Birken, Espen, Ahorn, Buchen, Eichen, Eschen bei den Laubgehölzen an. Dort wo keine Wald wächst trifft man auf Blumenwiesen, in höheren Lagen sogar subarktische Blumenarten.
Sehenswürdigkeiten
- Sieur de Monts Springs , mit naturkundlicher Ausstellung - der Wildblumengarten
- das Abbe-Museum, mit Einblicken in die vergangene Kultur und Lebensweise der Ureinwohner
- der Champlain Mountain-Aussichtspunkt mit Blick auf den östlichen Küstenstreifen der Insel
- der Hafen- und Touristenort Bar Harbor
- die Otter Cliffs , eine Granitfelswand von 30 m Höhe
- die Thunder Hole, eine Felskluft die springflutartig füllt und wieder leert
- der 466 m hohe Cadillac Mountain
- die riesigen Küstengranitblöcke von Baker Island
- der einzige Festlandsteil des Parks, die Halbinsel Schoodic Peninsula
Aktivitäten Über das 250 km lange Wandernetz können alle interessanten Punkte des Nationalparks erreicht werden. Im Sommer begleitete Wanderungen mit Parkranger im Nationalpark. Skilanglauf und Schneeschuhwandern im Winter. Bootsrundfahrten entlang der Küste bzw. zu den Inseln. Angeln in den Seen und Flüssen des Nationalparks. Eine Angellizenz des Staates Maine ist Vorraussetzung. Abends in den Campingplätzen Lichtbildervorträge über den Acadia Nationalpark.
Unterkünfte im Acadia-Nationalpark
Südlich von Bar Harbor liegt der Blackwood-Campingplatz (325 Einheiten), ganzjährig geöffnet.
Südlich von Southwest Harbor liegt der Seawall-Campingplatz (218 Einheiten, 104 für Zelte), von Mai bis Oktober geöffnet.
Hotels findet man in den Städten Bar Harbor, in Northeast Harbor und Southwest Harbour (Reservierung erbeten).
Anschrift:
Acadia National Park
P.O.Box 177
Bar Harbor, Maine 04609
USA
Alle Angaben ohne Gewähr - Stand 07/2009
Ergänzungen, Fehlerberichtigung und Komentare sind
ausdrücklich erwünscht….
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